Wie umgehen mit Täter(innen)?

Und wie verfahren nach einem falschen Verdacht?

Wenn ein Missbrauchsverdacht im Raum steht, ist das in der Regel eine unerträgliche Situation für die Menschen im Umfeld. Besonders die Frage, wie man mit dem Täter oder der Täterin umgehen soll, ist eine große Herausforderung. Menschen sind deshalb bestrebt, ganz schnell Klarheit zu bekommen, ob ein Vorwurf berechtigt ist oder nicht. Nur leider besteht sehr oft lange Unklarheit.

Der Täter beteuert seine Unschuld und man kann es sich auch nicht vorstellen, dass er wirklich ein Kind missbraucht hat. Wie also Umgehen mit dieser Unsicherheit? Und wie damit umgehen, wenn man zu der Überzeugung kommt, dass jemand tatsächlich ein Kind missbraucht hat? Kann man mit einem Missbraucher befreundet sein? Mit ihm oder ihr weiter zusammen arbeiten? Unvorstellbar für die meisten Menschen. Aber was heißt das für den gesellschaftlichen Umgang mit Täter(innen)? Und angesichts der Tatsache, dass ca. jedes 4 Mädchen und jeder 10. Junge sexuell missbraucht wurde, muss es auch viele Täter(innen) geben.

Neben der Frage, wie man mit Menschen umgehen sollte, die ein Kind sexuell missbraucht haben, ist eine wichtige Frage, wie man mit Menschen umgehen sollte, die zu Unrecht in Verdacht geraten sind. Dann braucht es ein Rehabilitations-Verfahren.

In dem Seminar soll das Thema Umgang mit Menschen, die eines sexuellen Missbrauchs beschuldigt werden, von verschiedenen Seiten beleuchtet werden. Dabei spielt natürlich auch immer der Umgang mit dem betroffenen Mädchen oder Jungen eine Rolle.

Termin
30.08.2019, 09:30 Uhr
- 30.08.2019, 16:30 Uhr
Ort
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Str.3
31134 Hildesheim
Tel.: 05121 17915 40
Zielgruppe

Mitarbeiter/innen kirchlichen Dienst, pädagogische Mitarbeiter/innen und Ehrenamtliche

Referentin / Referent

Maren Kolshorn

Veranstalter

Fachstelle Prävention

Formular Anmeldung: mit Verpflegungswunsch

Anmeldung
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Kosten

keine

Information und Anmeldung
Fachstelle Prävention von sexualisierter Gewalt
Neue Str. 3
Tel.: 05121 17915 59/65
praevention(ät)bistum-hildesheim.de