Sexualisierte Gewalt verhindern!

Mit Schutzkonzepten einen hilfreichen Rahmen schaffen

"In jeder Klasse sitzt mindestens ein Opfer". Um sexuelle Übergriffe zu vermeiden, entwickeln Schulen und andere Einrichtungen im Bistum Hildesheim ein institutionelles Schutzkonzept. Dr. Martin Wazlawik, Junior-Professor am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität, hält solche Konzepte durchaus für sinnvoll, er sieht aber auch Herausforderungen.

Institutionelle Schutzkonzepte stehen im Kontext einer präventiven und einer intervenierenden Logik. Mit ihnen verbindet sich die Erwartungshaltung, dass sie dazu beitragen, die Funktion von Einrichtungen als Schutz- und Kompetenzraum aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Einerseits soll durch die Schutzkonzepte gewährleistet werden, dass die Einrichtungen nicht selbst zum "Ort" sexualisierter Gewalt werden und andererseits, dass Kinder und Jugendliche, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, qualifizierte Hilfe erhalten.

Das Ziel eines Schutzkonzeptes ist die Gewährleistung eines Schutzklimas und die dauerhafte Etablierung einer wertschätzenden und grenzwahrenden Umgangskultur innerhalb der Einrichtung.

"Die gemeinsam geprägte Haltung der Mitarbeitenden einer Institution ist für die Wirksamkeit von Schutzkonzepten sehr wichtig"
(Zitat: Dr. Martin Wazlawik)

In dieser Fortbildung gehen wir der Frage nach: Was bedeutet die Implementierung und Etablierung von Schutzkonzepten für unsere Schulen?

Um 13:00 Uhr ist der Beginn. Sie können sich jedoch gerne zum Mittagessen um 12:30 Uhr anmelden.

Termin
14.11.2018, 13:00 Uhr
- 14.11.2018, 16:00 Uhr
Ort
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Str. 3
31134 Hildesheim
Zielgruppe

Schulleitungen

Referentin / Referent

Jun. Prof. Dr. Martin Wazlawik; Uni Münster

Veranstalter
Fachstelle Prävention
Anmeldefrist
31.07.2018
Kosten

keine

Information und Anmeldung
Hauptabteilung Bildung; Frau Wilhelmi
Tel.: 05121 307-288
petra.wilhelmi(ät)bistumhildesheim.