Martin Richter würdigt Arbeit von Heidrun Mederacke: „Kümmerin im besten Sinne“

Referentin hat Tätigkeit in der Stabsabteilung Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt beendet

Heidrun Mederacke hat ihre Tätigkeit als Referentin in der Stabsabteilung Prävention, Intervention und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt auf eigenen Wunsch beendet. Sie bleibt Mitarbeitende des Bistums, in welcher Funktion ist noch offen.

Heidrun Mederacke war von September 2018 bis Oktober 2021 Geschäftsführerin des Bischöflichen Beraterstabes zu Fragen sexuellen Missbrauchs und half entscheidend mit, professionelle Strukturen im Hinblick auf die Intervention von sexualisierter Gewalt im Bistum Hildesheim aufzubauen. Sie fungierte als Kontaktstelle zu den unabhängigen Ansprechpersonen zu Verdachtsfällen von sexualisierter Gewalt und begleitete die Umstellung vom ZKS- auf das UKA-Verfahren, über das Betroffene von sexualisierter Gewalt Anerkennungsleistungen beantragen können.

Der Leiter der Stabsabteilung, Martin Richter, würdigte die Arbeit von Heidrun Mederacke während einer Verabschiedung in ihrer bisherigen Abteilung. Es sei ihr gelungen, dem Beraterstab eine Struktur und ein Gesicht zu geben. Unzählige Telefonate auch und gerade mit Betroffenen hätten ihr den Ruf einer Zuhörenden, Verstehenden und Kümmerin im besten Sinne verliehen.

Zum 1. November 2021 übernahm Heidrun Mederacke in der neu gegründeten Stabsabteilung die Stelle als Referentin für Intervention. In dieser Rolle habe sie das Team der Stabsabteilung wachsen sehen und diese Prozesse immer mit Weitsicht und Energie begleitet, so Martin Richter. Er dankte Heidrun Mederacke herzlich für die wertvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte ihr viel Erfolg und Gottes Segen für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg.