Ausbildung "für Präventionsfragen geschulte Personen" (i. S. v. §11 der Präventionsordnung)

Ausgestreckter Zeigefinger zeigt auf Sie.

Wir suchen Frauen und Männer, die das Thema "Prävention von sexualisierter Gewalt" in ihren Gemeinden und Einrichtungen voranbringen möchten und als Ansprechpartner/innen für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen bei Fragen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt, fungieren.

Um als eine für "Präventionsfragen geschulte Person" i.S.v § 11 Abs. 2 der Präventionsordnung tätig zu werden, ist die untenstehende Qualifizierungsmaßnahme verpflichtend.

Anmeldung zu allen Veranstaltungen bei der Fachstelle Prävention von sexuellem Missbrauch
Sekretariat:
Sabine Philipps 05121 17915 59
Kristin Peschel 05121 17915 65
praevention(ät)bistum-hildesheim.de

Wer sich der Kirche anvertraut, muss vor sexuell motivierter Gewalt sicher sein. Deshalb verpflichtet das Bistum Hildesheim seine Einrichtungen, ein Institutionelles Schutzkonzept (ISK) zu erstellen. Dabei sollen sie von geschulten Präventionsfachkräften unterstützt werden.

Die Präventionsfachkräfte sollen – vor allem Pfarreien – bei der Umsetzung eines ISK unterstützen. Ein ISK thematisiert vor allem die kontinuierliche und systematische Aus- und Fortbildung, verlässliche Beschwerdewege und einen Verhaltenscodex.

Die geschulte Person übernimmt außerdem folgende Aufgaben:

  • Kennt die Verfahrenswege bei Verdachtsmeldungen sowie interne und externe Beratungsstellen und kann Mitarbeitende und ehrenamtlich Tätige darüber informieren
  • Fungiert als Ansprechpartner für Mitarbeitende sowie ehrenamtlich Tätige bei allen Fragen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt
  • Bemüht sich um die Platzierung des Themas in den Strukturen und Gremien des Rechtsträgers
  • Ist Kontaktperson vor Ort für die Präventionsbeauftragte der Diözese Hildesheim

Der jeweilige Rechtsträger bestimmt, wer diese Funktion übernehmen soll/kann. "Geschulte Fachkräfte" können gleichzeitig auch Referenten/-innen für Präventionsfortbildungen sein. Die Ausbildung zur "Geschulten Fachkraft" liegt in der Verantwortung der Präventionsbeauftragten und wird auch durch sie erfolgen. Vorgesehen sind zunächst zwei Seminartage, halbjährliche regionale Treffen mit kollegialem Austausch und Weiterbildungscharakter.